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zLUG VM-Server marvin

Der VM-Server stellt eine Xen-Umgebung für maximal 10 paravirtualisierte Domains bereit. Für jede zDomain stehen folgende Ressourcen und Zugangsmöglichkeiten zur Verfügung:

  • 4 virtuelle CPUs
  • 512MB RAM
  • 20 GB RAID5-Speicher als virtuelle Festplatte
  • virtuelle serielle Konsole durch ssh auf marvin
  • IPv4-Anbindung im zNetzwerk, Konfiguration durch DHCP, Zugang zum Hochschulnetz und dem Internet durch NAT
  • HTTP/HTTPS Reverse Proxy auf zlug.org

Jede zDomain erhält den Benutzernamen des Eigentümers als Hostnamen (z.B. rodo.zDomains) und von den übrigen zDomains sowie zLUG-Maschinen erreichbar. Für die Administration und Sicherheit einer jeden zDomain ist der jeweilige Eigentümer selbst verantwortlich, es gilt auch die DV-Nutzungsordnung. Zur Einrichtung kann root-Zugriff durch die zAdministratoren vorrübergehend notwendig sein.

Vorgehensweise zur Einrichtung

  • bei den zAdmins ankündigen, dass man gern eine zDomain verwenden würde
  • bei Zusage ein Disk-Image in einem beliebigen Emulator o.ä. eine Installation des gewünschten Betriebssystems vornehmen, dabei Folgendes beachten:
    • das Betriebssystem muss in der Lage sein, in einer paravirtualisierten Xen-Umgebung zu laufen (NetBSD und Linux wurden getestet, andere funktionieren möglicherweise auch)
    • das Disk-Image darf höchstens 21829860864 Bytes groß sein und muss im RAW-Format, sinnvollerweise komprimiert, lesbar im zHome des Benutzers abgelegt werden
  • einer der zAdmins wird die zDomain zeitnah einrichten, für eventuelle Rückfragen sollte man zur Verfügung stehen (sinnvollerweise im IRC, oder wenigstens per email)

Besonderheiten verschiedener Betriebssysteme

NetBSD

  • XEN3PAE_DOMU-Kernel und GRUB verwenden
  • in /etc/fstab wd0/sd0 durch xbd0 ersetzen
  • in /etc/rc.conf powerd und dhcpcd aktivieren, wscons deaktivieren
  • in /etc/ttys alles ausser /dev/console deaktivieren


Linux

  • entweder:
    • eine Distribution verwenden, die einen speziellen Xen-Kernel mitliefert (z.B. Centos)
    • oder einen Kernel mit Unterstützung für Xen-Paravirtualisierung verwenden

Alle

Die Installation sollte GRUB als Bootloader verwenden und den Xen-DomU-Kernel als Default booten.

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